„Wir wollen einen  starken Partner an unserer Seite.“ …
... Tom Werner (Betriebsführer) und Reinhard Vöhringe

Die LuV Lompe und Vöhringer Windenergie GmbH – kurz LuV – mit Sitz in Oldenburg konzentriert sich seit mehr als 20 Jahren auf die Planung, Genehmigung, Errichtung und das Betriebs management von Windparks und Windenergieanlagen (WEA). Bislang hat die LuV rund 50 WEA realisiert. Für rund 40 Anlagen vom Typ Enercon, AN Bonus, Vestas® und REpower zeichnet sie über verschiedene Betreibergesellschaften auch für die Betriebsführung verantwortlich. Darüber hinaus laufen derzeit mehrere Genehmigungsverfahren für die Errichtung weiterer Windparks. Seit 1. Mai 2012 betreut Availon die Anlage der LuV vom Typ Vestas® V80, 2 MW.  Warum hat sich das Planungsbüro gerade bei dieser Anlage für einen Vollwartungsvertrag mit Availon – einem markenübergreifenden Serviceanbieter – entschlossen? Diese und weitere Fragen stellte ON Service Ende 2012 dem Geschäftsführer der LuV, Reinhard Vöhringer, und dem Betriebsführer Tom Werner.

Herr Vöhringer, können Sie mir kurz schildern, wie die Situation vor der vertraglichen Vereinbarung mit Availon war?
Reinhard Vöhringer: Wir hatten bislang einen sogenannten VPP-Vertrag mit dem Anlagenhersteller,  in  dem  der Großkomponentenwechsel jedoch nicht enthalten war. Die Anlage  ist mittlerweile mehr als zehn Jahre alt. Daher hatten  wir  uns  dazu  entschieden,  einen passenden  Service  für  die  weiteren  Betriebsjahre der WEA zu finden und holten diesbezüglich  mehrere  Angebote  ein  –  darunter  vom Anlagenhersteller als auch von Availon.

Warum haben Sie sich am Ende für einen markenübergreifenden Servicedienstleister entschieden?
Tom Werner: Unsere bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die Anlage einige Schwachstellen  hat.  Wir wollten  die  Sicherheit  eines Partners, der sich mit den WEA-spezifischen Problembereichen  auskennt,  den Betrieb  der  Anlage auf lange Sicht gewährleistet und an den  wir  einen  Großteil  des  Kostenrisikos  abgeben konnten. Da es sich um eine Einzelanlage handelt, die in einem DEWI-Testfeld  in  der  Nähe  von  Wilhelmshaven steht,  entschlossen  wir  uns,  mit  Availon  in  gewisser Weise  einen  Versuch  mit  einem  herstellerunabhängigen Servicedienstleister zu wagen, um uns einen Eindruck von den Wartungs-, Instandsetzungs- und Upgrades-Leistungen zu verschaffen. Welchen Vertrag haben Sie für die Anlage abgeschlossen?

R. V.:  Den  Vollwartungsvertrag  „WindKeeper Complete“ inklusive Großkomponentenwechsel. Herr Werner, können Sie einmal konkreter erläutern, warum sich die LuV für einen solchen Vertrag insbesondere mit Availon entschieden hat?

T. W.: Zum einen war für uns die angebotene Vertragslaufzeit von sieben Jahren – also fast bis zur anvisierten Gesamtbetriebslaufzeit der Anlage  –  sehr  interessant.  Außerdem  haben wir  von  Availon  über  diesen  Zeitraum  eine Verfügbarkeitsgewährleistung  erhalten.  Der Anlagenhersteller  wollte  uns  hingegen  eine derartige  Verfügbarkeit  bis  zum  17.  Betriebsjahr  der  WEA  nicht  gewährleisten.  Darüber hinaus  hat  uns  das  Leistungsspektrum  von Availon überzeugt, darunter z. B. auch, wie die Wartungen durchgeführt werden und welche Reaktionszeiten man ansetzt. Nach den ersten fast acht Monaten können wir sagen, dass das Unternehmen hier nicht zu wenig versprochen hat. Alle notwendigen Arbeiten an der Anlage wurden in diesem Zusammenhang sehr zügig durchgeführt.  Bislang  sind  das  also  sehr positive Erfahrungen, da uns ja die Bewertung  der  Leistungen  von  Availon  in  der  Praxis besonders wichtig ist.

Können Sie hierzu konkrete Beispiele nennen?
R. V.: Laut Vertrag hatten wir die Durchführung verschiedener Upgrades von Availon vereinbart, darunter die Installation einer Schleifringraumabsaugung, das Upgrade zur Nachrüstung eines  zusätzlichen  Lichtbogensensors  und eine Yaw-Antriebsüberwachung, schon allein vor dem Hintergrund, dass in der Vergangenheit  erhebliche  Probleme  mit  den  Azimutgetrieben  auftraten.  Für  diese  Upgrades  wurde zwar keine Frist bis zu deren Realisierung durch Availon vereinbart. Dennoch sind diese bis heute schon alle durchgeführt worden. Die Schnelligkeit, mit der das Unternehmen an die Installation der Upgrades gegangen ist, gefällt uns sehr.

Sie sprachen gerade Probleme mit den Azimutgetrieben an. Wie sahen diese aus?
R. V.: Die Azimutgetriebe mussten bereits in der  Vergangenheit  komplett  ausgetauscht werden. Außerdem hatten wir einen Trafoschaden,  der  ebenfalls  einen  Austausch erforderlich machte. Und ein Wechsel der Generatorlager  wurde  auch  schon  innerhalb der  zehnjährigen  Betriebslaufzeit  der  WEA vorgenommen. Das sind schon größere Probleme, wenn man die Gesamtbetriebslaufzeit einer WEA und die hierfür kalkulierten Erträge betrachtet.

T. W.: Ja, auf jeden Fall!

Wie beurteilen Sie denn in diesem Zusammenhang das  Engagement von Availon in Bezug auf Neuentwicklungen?
T. W.:  Solche  Entwicklungen  finde ich  sehr  gut,  obwohl  ich  natürlich  hoffe,  in  Zukunft  nicht  auf  den  Einsatz  solcher  Dinge  angewiesen zu  sein.  Ich  möchte  aber  betonen, dass  die  von  Availon  zur  Verfügung gestellten  Upgrades  wirklich  Hand und Fuß haben. Das zeigt schon, wie intensiv das Unternehmen technisch in die Thematik eingestiegen  ist  und  sich  darüber  Gedanken macht,  wie  der  Betrieb  einer  Anlage  durch zusätzliche Verbesserungen  sichergestellt werden kann. Die technische Kompetenz von Availon ist schon sehr hoch. Aus unserer Sicht ein  überzeugendes  Argument  bei  der  Wahl eines geeigneten Serviceanbieters.

Herr Vöhringer, Sie haben Availon jetzt  mehr als sieben Monate als Servicepartner. Wie ist Ihre Einschätzung bis dato?
R. V.:  In  Anbetracht  der  Tatsache,  dass  die Anlage  bislang  einwandfrei  läuft,  und  der bisherigen  positiven  Erfahrungen  mit  dem Unternehmen sind wir auf jeden Fall zufrieden,  auch  wenn  Availon  bisher  noch  nicht  durch ein  größeres  Problem  auf  die  Nagelprobe gestellt  wurde.  Für  uns  sind  aber  nicht  nur Zuverlässigkeit und Kompetenz, sondern auch die Kommunikation mit dem Anbieter wichtig.  Ich meine damit vor allem das Berichtswesen  sowie  den  damit  verbundenen  zeitnahen Informationsfluss  zwischen  Servicedienstleister  und  Kunde.  Hierzu  möchte  ich  ausdrücklich betonen, dass die Berichte über die Einsätze immer  sehr  prompt  von  Availon  an  uns  verschickt werden, sodass wir sehr schnell  über  alles  informiert  sind.  Das  scheint  im Unternehmen sehr gut organisiert zu sein.

Sie erhalten also schnell alle relevanten Informationen und haben somit eine relativ  hohe Transparenz, was den Zustand der Anlage anbetrifft?
R. V.: Nicht nur relativ, sondern absolut! 

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